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Breitblättriges Knabenkraut - auch im Odenwald sehr selten geworden!
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Schmetterlingsfamilie: Weißlinge

Kleiner Kohlweißling

Flugzeit: März - November (vier Generationen)

 

Vorkommen im Odenwald/Ried: häufig

 

"Der Kleine Kohlweißling (Pieris rapae) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Weißlinge und gehört zu den am häufigsten in Mitteleuropa vorkommenden Tagfaltern. Die Tiere haben eine Spannweite von 40 bis 50 Millimeter; die Außenseite der Flügel sind weiß. Die Raupen erreichen eine Länge von 25 Millimeter, sind hell- bis mattgrün gefärbt und zeigen gelbliche Seiten- und Rückenstreifen sowie weiße Farbpigmente. Sie sind dicht und kurz behaart." 

 

Rapsweißling

Flugzeit: April - Oktober, in 2 - 3 gut unterscheidbaren Generationen

 

Vorkommen im Odenwald/Ried: häufig

 

"Der Rapsweißling (Pieris napi) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Weißlinge (Pieridae). Er wird oft auch als Grünader-Weißling bezeichnet.

Der Rapsweißling ist ein mittelgroßer Falter, der zu den häufigsten Tagfalterarten zählt. Das Haupterkennungsmerkmal sind die grünlich beschuppten Adern auf den Hinterflügelunterseiten. Die Raupe ähnelt der des Kleinen Kohlweißlings, besitzt aber keine ausgeprägte gelbe Rückenlinie. Der Falter ist nahezu im gesamten Europa verbreitet." 

 

Zitronenfalter, männl.

Flugzeit: Überwinterte Falter von März/Juni (Juli) - Sommerstarre – September/Oktober - Winterstarre

 

Vorkommen im Odenwald/Ried: häufig

 

"Der Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Weißlinge (Pieridae). Der Zitronenfalter ist Insekt des Jahres 2002. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben intensiv zitronengelb (Männchen) bzw. blass grünlich-weiß (Weibchen) gefärbte Vorder- und Hinterflügel. Die Weibchen können auf den ersten Blick mit dem Großen Kohlweißling (Pieris brassicae) verwechselt werden, jedoch kann man sie anhand der charakteristischen Flügelform gut voneinander unterscheiden. Alle vier Flügel der Zitronenfalter sind an den Spitzen deutlich zugespitzt. Beide Geschlechter haben je einen orangen Augenfleck auf ihren Flügeloberseiten, auf den Unterseiten sind diese bräunlich gefärbt. Die Flügeladern sind deutlich sichtbar und treten stark hervor. Am Flügelansatz, auf der Oberseite des Körpers, dem Kopf und den Fühlern sind sie dunkelviolett gefärbt. Die Zitronenfalter erreichen eine Lebenserwartung von 12 Monaten und haben somit die höchste Lebenserwartung aller mitteleuropäischen Schmetterlinge. Die Flügeloberseite ist bei lebenden Faltern fast nie zu sehen, da sie in Ruhe sofort ihre Flügel zusammenklappen."     

 

Tintenfleck-Weißling (Senf-Weißling)

Flugzeit: 1. Generation März/April (Blüte des Wiesenschaumkrautes),

2. Generation ab Mitte Juli

 

Vorkommen im Odenwald/Ried: nicht häufig

 

"Der Senfweißling ist ein Artkomplex aus den beiden Schmetterlingsarten Leptidea sinapis und Leptidea reali. Es handelt sich dabei um Tagfalter aus der Familie der Weißlinge (Pieridae). Der Artkomplex wird auch als Tintenfleck-Weißling oder Leguminosen-Weißling bezeichnet.

Der Senfweißling ist ein kleiner bis mittelgroßer Falter. Er ist seltener als die Kohlweißlinge und kann aus der Entfernung mit diesen verwechselt werden. Die beiden Arten Leptidea sinapis und Leptidea reali lassen sich meist nur durch anatomische Merkmale (Genitalorgane) sicher unterscheiden. Die Flügeloberseiten der Falter sind weiß, bei den Männchen besitzen die Vorderflügelspitzen einen grauschwarzen Fleck, der bei den Weibchen deutlich schwächer ausgeprägt ist. Die Hinterflügelunterseiten sind gelblich-weiß mit gelb bestäubten Partien. Die Spitzen der weißen Vorderflügel sind ebenfalls gelb bestäubt. Die Fühlerkolben sind schwarz."

 

Aurorafalter, weibl. - Foto wurde von Herrn Walter Schön zur Verfügung gestellt.

Flugzeit: Ende März/April bis Juni

 

Vorkommen im Odenwald/Ried: nicht häufig

 

"Der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Weißlinge (Pieridae).

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 35 bis 45 Millimetern. Die Flügel beider Geschlechter sind weiß, wobei die äußerste Spitze der Vorderflügel grau bis grau-schwarz gefärbt ist und etwa in der Mitte dieser Flügel ein kleiner schwarzer Punkt zu erkennen ist. Die äußere Hälfte der Vorderflügel der Männchen ist auffallend orange gefärbt. Da die orange Färbung beim Weibchen fehlt, sind diese leicht mit anderen Arten der Weißlinge (Pieridae) zu verwechseln. Die Unterscheidung erfolgt dann anhand der Hinterflügelunterseite, die bei beiden Geschlechtern eine unregelmäßige gelblich-schmutziggrüne und weiße Fleckzeichnung aufweist. Beim Männchen ist die Orangefärbung der Vorderflügeloberseite auch auf der Unterseite zu sehen."

Die beiden Fotos (unten) sowie das Foto oben wurden von Herrn Walther Schön zur Verfügung gestellt.

Siehe auch: www.schmetterling-raupe.de

 

Hufeisenklee-Gelbling

Flugzeit:  Ende April bis Mitte Oktober (Wanderfalter)


Vorkommen im Odenwald/Ried: sehr selten

 

"Der Hufeisenklee-Gelbling oder Südliche Heufalter (Colias alfacariensis) ist ein Schmetterling (Wanderfalter) aus der Familie der Weißlinge (Pieridae) in der Unterfamilie der Gelblinge. Die Flügel der männlichen Hufeisenklee-Gelblinge haben eine gelbe Grundfarbe, die der Weibchen haben eine grünlich-weiße Grundfarbe, nur die Unterseite der Hinterflügel ist gelblich. Die Flügeloberseite beider Geschlechter hat eine bestäubte dunkelbraune bis schwarze Randbinde, wobei diese auf den Hinterflügeln nur schmal ist. In der Zelle der Vorderflügel befindet sich auf der Ober- und Unterseite ein schwarzer Fleck. Die Männchen haben auf der Oberseite der Hinterflügel in der Zelle einen orangen Fleck mit rotem Rand, auf der Unterseite ist dieser Fleck hell und deutlicher rot umrandet. Dieser Fleck kann durch den roten Rand zweigeteilt sein, sodass er ähnlich wie bei anderen Gelblingen der Gattung Colias einer Acht ähnelt. Bei den Weibchen ist der orange Fleck auf der Oberseite der Hinterflügel nicht umrandet."

 


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