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 "Sagenhafter Odenwald"

Mehr als 250 Ausflugstipps für den Odenwald (mit Fotos und Erläuterungen) sind aufgelistet. Sie finden hier alle wichtigen Orte,

 Burgen und Schlösser,  

Landschaften, Parks und Gärten des Odenwaldes und seiner näheren Umgebung. Hier finden Sie auch meinen kleinen Exkursionsführer 

und eine Sammlung der  Sagen des Odenwaldes. Schauen Sie doch mal rein - in den Odenwald!

Jeden Monat gibt es Geschichten und Geschichtchen, Wissenswertes, Ernsthaftes und Amüsantes aus dem Odenwald zu einem bestimmten Thema.

Schauen Sie mal rein in meine Kalenderblätter!

 

April-Kalenderblatt:

 

Oster- und Wettergeschichten

Bauernregeln -

ein uraltes Kulturgut:

 

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  April bis Juni 

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  Oktober bis Dezember

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Aktuelle Beobachtungen:

Zu den archivierten Beiträgen:

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Mit der Apfelblüte beginnt der Vollfrühling!

 

Mein Baum auf der Streuobstwiese im NSG "Biedensand" beginnt zu blühen. Meldung an SWR (phänologische Datensammlung) erfolgte. Wenn Sie die Blüte Ihres Apfelbaumes auch melden wollen? Hier!

Ein Frühlingstag bei 20° C und Sonne pur brachte die erste Libelle - eine Winterlibelle. 4 Exemplare fand ich und dabei war ein Tandem. An Schmetterlingen überraschte der Aurorafalter mit 5 Exemplaren. Weitere Funde: Laubfalter (2), Tagpfauenauge (2), Landkärtchen (1), Senfweißling (5)

Europäische Sumpfschildkröte beim Sonnenbaden - Teich im Weinheimer Hermannshof
Europäische Sumpfschildkröte beim Sonnenbaden - Teich im Weinheimer Hermannshof

Wussten Sie, dass erst vor wenigen Jahren in Hessen (NSG „Reinheimer Teich“) eine stabile Population der Europäischen Sumpfschildkröte entdeckt wurde. Sie galt als die damals einzige in den alten Bundesländern. Der Frankfurter Zoo förderte Nachzuchten; seit 2004 werden Sumpfschildkröten erfolgreich ausgesetzt. Im Gartenteich des Weinheimer Hermannshofes kann man auch in diesem Frühjahr Jungtiere beim Sonnen beobachten.

Das gibt bestimmt Ärger, Herr Biber!

 

Verdammt dicke Bäume, die da der Biber am Marbach-Stausee fällt! Aber er scheint geduldet zu werden. Liegen doch am Vorfluter Haufen von frischen Ästen und Zweigen – hingelegt als Futter für den Biber. Und der scheint das Angebot anzunehmen, gehen doch Schleifspuren vom Haufen zum Vorfluter. Ob der Biber jetzt das Nagen an den dicken Bäumen lässt? Na, schau’n wir mal!

 

Auch Wintergäste haben sich am Stausee eingefunden. Mehr als 20 Kormorane fischen im See. Auch Silberreiher finden am Stausee ihr Winterquartier. Allerdings nicht so zahlreich wie in anderen Jahren. 

Bereits im 16. Jahrhundert wurde der Flusslauf der Weschnitz durch den Menschen verändert. Zwei Flussarme gibt es seit dieser Zeit. Um das Land vor Hochwasser zu schützen, wurden Deiche gebaut.

Bei Wikipedia zu lesen: „Diese Wiesenlandschaft zeichnete sich ursprünglich durch einen hohen Grundwasserspiegel und regelmäßige Überschwemmungen durch die beiden Weschnitzarme (Alte Weschnitz und Neue Weschnitz) aus. Gerade zu Zeiten der Schneeschmelze führten die Bewohner dieser Landschaft einen regelrechten Kampf gegen die Hochwasser. In den 1960er Jahren wurden durch Begradigungen, Flussbettvertiefungen, Entwässerungen und Dämme diese Probleme weitgehend gelöst. Durch eine intensive Nutzung der Grundwasservorräte als Trinkwasser wurde zudem der Grundwasserspiegel um etwa 2 m abgesenkt. In der Folge konnten weite Teile der Wiesenlandschaft landwirtschaftlich genutzt werden. Landwirte wurden im Rahmen eines Aussiedlerprogrammes an der Weschnitzniederung angesiedelt.“

Und nun: Renaturierung! Auf der Info-Tafel für die Maßnahme heißt es: „Nach vielen Jahrzehnten im ‚Steinkorsett’ werden der Weschnitz bei Lorsch rund 3 Kilometer neues, natürliches Flussbett zurückgegeben. Auf rund 80 Hektar entsteht eine Flussaue mit extensiv genutztem Auengrünland, in der die Weschnitz ausreichend Platz erhält, sich frei zu entwickeln.“

Der Fluss wird zum Mäander und damit kommt es:

1.      zu regelmäßigen Überschwemmungen

2.      zu einer geringeren Fließgeschwindigkeit. Die Tiefenerosion wird eingeschränkt.

3.      zu Feuchtwiesen, die für viele sehr seltene Vogelarten Brutplatz sein wird.

4.      zu einem wichtigen Rastplatz für den Vogelzug. Geflutete Flächen bieten z. B. für

         Kraniche ideale Schlafplätze.

Da Feuchtwiesen heute kaum noch zu finden sind, sind diese Renaturierungsmaßnahmen äußerst wichtig für die Erhaltung unserer heimischen Flora und Fauna.

So schnell gibt ein echter Biber nicht auf!

 

Der Elbe-Biber überlebte in der DDR seine Ausrottung in einem großen Schutzgebiet an der mittleren Elbe. In der BRD wurden in den 1980-er Jahren Elbe-Biber ausgesetzt. Und die vermehrten sich prächtig. Sofort kam es wieder zu Konflikten zwischen Naturschutz und Land-, Forst-, und Teichwirtschaft. Ein Biber im Marbachstausee, in der größten Odenwald-Talsperre? Geht das gut? Nach Ansicht der Biber geht es! Er beweist mit seinen gefällten Bäume, dass er nichts gegen diese Talsperre hat. Es macht neugierig, wie die Talsperrenverwaltung nun - auf die bereits 2. Besiedlung - reagieren wird?!


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