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Mehr als 250 Ausflugstipps für den Odenwald (mit Fotos und Erläuterungen) sind aufgelistet. Sie finden hier alle wichtigen Orte,

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Landschaften, Parks und Gärten des Odenwaldes und seiner näheren Umgebung. Hier finden Sie auch meinen kleinen Exkursionsführer 

und eine Sammlung der  Sagen des Odenwaldes. Schauen Sie doch mal rein - in den Odenwald!

Jeden Monat gibt es Geschichten und Geschichtchen, Wissenswertes, Ernsthaftes und Amüsantes aus dem Odenwald zu einem bestimmten Thema.

Schauen Sie mal rein in meine Kalenderblätter!

 

April-Kalenderblatt:

 

Oster- und Wettergeschichten

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Aktuelle Beobachtungen: Archiv VI

Zu den archivierten Beiträgen:

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 Archiv II

-  Archiv III

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-  Archiv VI

-  Archiv VII

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-  Archiv XIII

Aktuelle Beobachtungen:

Schleimpilz "frisst" Pilz:

Wie ein weißer Hochzeitsschleier sieht der weiße Schleimpilz aus. Seine "Mahlzeit" ist ein Pilz, mit dem er weder verwandt noch verschwägert ist. Schleimpilze sind weder Pflanzen noch Pilze und sind auch keine Tiere. Laut Wikipedia gibt es über 1000 Arten dieser Schleimpilze weltweit.

Häufig in unseren Wäldern ist die Gelbe Lohblüte - auch ein Schleimpilz - anzutreffen. 

Wanderung um den Marbach-Stausee

 

Ein Wetter - Goldener Oktober! Kein Wunder, dass die Natur noch nicht in Winterschlaf fällt. Tagpfauenaugen fliegen - so farbenprächtig, als wären sie gerade geschlüpft. Am sonnenbeschienenen Hang blüht das Tausendgüldenkraut - ein Enzian und streng geschützt. Und natürlich Pilze! Als Laie lass ich die Hände von diesen schmackhaften oder todbringenden Früchten des Waldes oder der Wiese. Aber fotografieren und sie "ins rechte Licht" setzen, das mach ich gern. Den Korallenpilz kannte ich schon. Aber dieser Weiße, schuppig und keulig geformt?! Es dauerte schon einige Zeit, ehe ich diesen Pilz im Internet finden konnte. Es ist der Schopf-Tintling und sieht nur am 1. Tag seines Pilzlebens so aus, wie auf meinem Foto. Jung soll er ein guter Speisepilz sein - aber, ich bin kein Pilzkenner! Also - Hände weg!

"Der Herbst steht auf der Leiter und malt die Blätter an ..."

Wir haben zwar erst den 1. September, aber für die Meteorologen ist der ganze September schon dem Herbst zugehörend. Und irgendwie sah heute Vormittag der Wald schon ein wenig eingefärbt aus. Die kalten Nächte der vergangenen Tage haben dies vollbracht. Auch wenn die "Wettererklärer" uns ein kräftiges Hoch und Altweibersommer versprechen, der Sommer ist vorbei. Herbstzeitlose, Pilze über Pilze, rote und schwarze Beeren verkünden: „Jetzt ist Herbst!“

Meine Wanderung durch das Eiterbachtal in Bildern:

An der Weschnitz - Blick zum NSG "Weschnitzinsel"
An der Weschnitz - Blick zum NSG "Weschnitzinsel"

Auch wenn man einen oft gegangenen Weg begeht, man entdeckt immer wieder Neues. Wie oft habe ich nach den Gräben des Weschnitzsystems geschaut - meist nach Libellen. Heute schwimmt seelenruhig eine Bisamratte durch das dunkel gefärbte Wasser im Graben. Bisamratten sind "Neubürger", stammen aus Nordamerika und fühlen sich bei uns "sauwohl". Heute besiedeln sie Gebiete vom Atlantik bis zum Pazifik.

Zwei Storchennester stehen auf dem Weg zur Herrnbrücke. Einer ist besetzt, der zweite ist leer. Schon nach Süden gezogen?

Dass Kormorane die Sitzwarten (angelegt für Greifvögel) auch benutzen, konnte ich wiederholt beobachten. Aber einen Kormoran als "Balletttänzer" zu sehen - das war neu.

25.Juni 2014: Das Hochmoor ist trocken!
25.Juni 2014: Das Hochmoor ist trocken!

Moor-Geschichten

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Am 21. Mai "blühte" das Wollgras im Olfener Moor und die erste Kleine Moosjungfer in diesem Sommer konnte gesichtet werden. 14 Tage später erneute Sichtung - aber wieder nur ein Exemplar, und zwar wieder ein Männchen.

Am 25. Juni, welch eine Überraschung: Das Moor lag trocken. Keine Großlibelle flog und auch keine kleine Libelle. Nur 20 m abseits des Moores versteckte sich am Wegrand eine Frühe Adonislibelle im Adlerfarn.

Erneuter Besuch, und zwar bereits eine Woche später. Heftige Gewitterregen waren übers Wochenende gefallen und das Moor hätte eigentlich wieder normalen Wasserstand haben müssen. Na ja - es war Wasser vorhanden, nur kleinere Wasserlachen und sogar Libellen waren zu sehen. Fünf Vierflecks jagten über die Moorflächen - von der Kleinen Moosjungfer fehlte jede Sichtung.

Besuch am 11. Juli: Das Moor ist "gut gefüllt". Das Wasser ist sauber, man kann den Grund sehen und das ist nicht gerade typisch für Moorwasser. Die vielen Starkregen der letzten Tage haben dieses "Wunder" vollbracht. Und Libellen? Die flogen, nicht zahlreich, aber verschiedene Arten. Nur die Kleine Moosjungfer flog nicht und sie suchte ich ja. Hat das trockene Moor diese Libellen "vernichtet"? Das werde ich erst im Mai/Juni des nächsten Jahres feststellen können, denn in diesem Jahr geht die Flugzeit dieser Kleinen Moosjungfer dem Ende zu.

Aber wie sieht es mit der Schwarzen Heidelibelle aus? Auch sie ist äußerst selten und im Odenwald nur an zwei Stellen zu finden. Besuch am 16. Juli: nur 2 Hufeisen-Azurjungfern; am 23.7. - ja, sie fliegt noch, die Schwarze Heidelibelle.

Nächster Besuch am 9. August - das Olfener Moor sieht jetzt so aus, wie ein Hochmoor im Hochsommer auszusehen hat. Das Wasser ist undurchsichtig, man "riecht" das Moor und die Libellen? Bedeckter Himmel, nur 22° C - da fliegt nichts! Ein Blick zum Himmel: Wolkenlücken, größere "blaue Himmelsflecken"! Warten! Keine 5 Minuten intensiver Sonnenbestrahlung und das Libellenleben kehrte aufs Moor zurück: Blaugrüne Mosaikjungfer, Herbst-Mosaikjungfer, Hufeisen-Azurjungfer und ... eine Schwarze Heidelibelle. Mal sehen, ob ich beim nächsten Besuch auch die Eiablage der Schwarzen Heidelibelle beobachten kann. Zeit wäre es ...

Natur pur: die Seen bei Breitenbuch

 

Unweit der Touristenattraktion, dem Limes, liegen 2 Seen im bayrischen Odenwald, nur wenige Meter von der hessischen Grenze entfernt. Nur wenige Menschen "verirren" sich hier her. Meistens sind es welche, die wissen, was hier wächst, fliegt und flattert.

Seltene Libellen, wie die Schwarzen Heidelibellen fliegen jetzt hier. Aber auch die Gemeine Becherjungfer, deren Zahl man in Hunderten angeben müsste, bevölkern die Seen und das umgebende Land. Ebenfalls zu sehen: die Glänzende Smaragdlibelle, die Große Königslibelle, die Hufeisen-Azurjungfer und nicht zu vergessen - die Gemeine Binsenjungfer.

 

Und zur „Krönung“ flogen mehrere wunderschöne Kaisermäntel, die die Disteln am Waldrand besuchten. 

Typisches Weinberghäuschen am Schlossberg
Typisches Weinberghäuschen am Schlossberg

Der Heppenheimer Schlossberg - ein besonders wertvolles "Stückchen Natur"!

 

Der NABU Bergstraße hat in der Vergangenheit brachliegende Weinberge aufgekauft und mit großem Aufwand rekultiviert. Der Schlossberg, unterhalb der Starkenburg gelegen, ist altes Kulturland.

Der NABU-Kreisverband schreibt: "Die Umgestaltungen wurden von der Natur angenommen und die Naturschützer durch das Wiedererscheinen zahlreicher seltener Tier- und Pflanzenarten belohnt. So konnten Zaunammer, Bienenfresser, seltene Orchideenarten, Gottesanbeterin und weitere Seltenheiten aus der Insektenwelt bereits nach kurzer Zeit beobachtet werden."

Nachdem ich dort bereits in der Vergangenheit die Europäische Gottesanbeterin, den Feld-Sandlaufkäfer, die Blauflügelige Ödlandschrecke, die Mauereidechse und die Bocksriemenzunge, eine seltene Orchidee, fotografiert habe, konnte meine Foto-Sammlung mit dem Veränderlichen Widderchen ergänzt werden.

 

Dieser kleine Schmetterling ist äußerst selten (Rote Liste). Er benötigt kalkhaltigen Boden, den er mit den meterdicken, mächtigen Lößablagerungen am Schlossberg vorfindet. (Löß ist kalkhaltig)

 

Siehe auch: Sagenhafter Odenwald - Lebensraum Weinberg


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