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Mehr als 250 Ausflugstipps für den Odenwald (mit Fotos und Erläuterungen) sind aufgelistet. Sie finden hier alle wichtigen Orte,

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Landschaften, Parks und Gärten des Odenwaldes und seiner näheren Umgebung. Hier finden Sie auch meinen kleinen Exkursionsführer 

und eine Sammlung der  Sagen des Odenwaldes. Schauen Sie doch mal rein - in den Odenwald!

Jeden Monat gibt es Geschichten und Geschichtchen, Wissenswertes, Ernsthaftes und Amüsantes aus dem Odenwald zu einem bestimmten Thema.

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Aktuelle Beobachtungen: Archiv XI

Niedrigwasser im Welschen Loch (NSG "Biedensand")
Niedrigwasser im Welschen Loch (NSG "Biedensand")

Zu den archivierten Beiträgen:

-  Archiv I

 Archiv II

-  Archiv III

-  Archiv IV

-  Archiv V

-  Archiv VI

-  Archiv VII

-  Archiv VIII

-  Archiv IX

-  Archiv X

-  Archiv XI

-  Archiv XII

-  Archiv XIII

Mauer-Zimbelkraut
Mauer-Zimbelkraut

Anfang Mai: Ruine Rodenstein

 

Was ein Mauerblümchen ist, das weiß doch jeder. Und selbst bei Wikipedia ist das „menschliche Mauerblümchen“ erklärt: „Mauerblümchen wird im übertragenen Sinne eine (vom jeweils anderen Geschlecht) nur wenig beachtete Person genannt. Meist bezieht sich die Bezeichnung auf Mädchen oder Frauen.“

An den Mauern der Ruine Rodenstein wächst ein anderes Mauerblümchen: das Mauer-Zimbelkraut. (Wikipedia) Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Mittelmeergebiet, ist mehrjährig, krautig mit bis zu 60 cm langen Stängeln, die klettern oder hängend jede Fuge in der Mauer nutzen.

Betrachtet man die Blüte des Zimbelkrautes, dann kann man sich an seiner Schönheit erfreuen. Auch diente sie als Heilpflanze, half Wunden und Entzündungen zu heilen.

Und damit können wir einen Vergleich ziehen. So manches menschliche Mauerblümchen erblüht zur vollen Schönheit, heilt kranke oder verletzte Seelen und sollte immer beachtet werden.

Brütendes Blesshuhn
Brütendes Blesshuhn

3. Mai 2013: Niederwaldsee:


Es ist schon erstaunlich, wie zutraulich Wildvögel werden können, wenn sie wissen, dass der Mensch nicht zu den Feinden gehört. So brütete dieses Blesshuhn keine 2 Meter vom Ufer entfernt im schmalen Schilfgürtel des Sees und ließ sich von keinem neugierigen Menschen stören. Blesshühner verteidigen ihr Brutgebiet und gelten als äußerst wachsame Wasservögel.  

 

Kurzvideo - Brütendes Blesshuhn

 

(Das Kurzvideo herunterladen und öffnen! Garantiert virenfrei!)

Brütendes Blesshuhn.wmv
Windows Media Video Format 7.8 MB
Erdkröte (Bufo bufo)
Erdkröte (Bufo bufo)

Mitte April 2013 Marbach-Stausee:

 

Die Temperaturen locken die Kröten aus ihren Verstecken. Wenn man über die Wiese läuft, muss man nach unten schauen, damit man nicht auf eine Kröte tritt. Die kleineren Männchen warten auf die Weibchen. Erwischt es eins, dann nichts wie hinauf und per Huckepack marschiert die Krötendame mit ihrem "Liebhaber" zum Wasser.

Erstaunlich, dass auch ein Rotmilan Interesse an einer Krötennahrung hat. Verschmäht hat er sie nicht.

Auch so noch nicht gesehen: Ein Tagpfauenauge holt sich die Nahrung von der Sal-Weide.

Bruchsee bei Heppenheim
Bruchsee bei Heppenheim

11. April 2013 Bruchsse bei Heppenheim:

 

Klar, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer - aber den Frühling! Mehrere Mehlschwalben jagten über dem Bruchsee nach Insekten. Bei Temperaturen von 13° C und teilweise leichtem Nieselregel waren sie garantiert erfolgreich. Die sonst großen Wasservögel-Gesellschaften haben sich aufgelöst. Dafür ist jetzt "Pärchen-Betrieb" angesagt.

 

Schön zu beobachten:

- Graureiher (auch im Nest)         - Ringeltauben        - Amsel

- Haubentaucher                             - Teichhuhn

 

Und hier der Gesang der Amsel:

(Die WAV-Datei herunterladen und öffnen! Garantiert virenfrei!)

Amsel.wav
Wave Audio Datei 1.4 MB
Rote Pestwurz - Jugendstadium
Rote Pestwurz - Jugendstadium

5. April 2013 Weschnitzufer nahe Mörlenbach:

 

In Ufernähe fällt eine Pflanze auf, die gerade durch den festen, trockenen Boden stößt. Ihr Aussehen ist selten und sie war einst in der Volksmedizin heiß begehrt: die Rote Pestwurz.

Wikipedia: "Griechen und Römer schätzten die Pestwurz im 1. Jahrhundert gegen bösartige Geschwüre ebenso wie die Menschen im Mittelalter, die sie gegen die Pest einsetzten. In der Volksmedizin werden verschiedene Zubereitungen der Pflanze auch als schleimlösende Hustenmittel und als Kühlmittel bei Insektenstichen eingesetzt. Im 19. Jahrhundert wurde erstmals die spasmolytische und analgetische Wirkung erkannt und die Pflanze bzw. deren Zubereitungen wurden für die medizinische Anwendung neu entdeckt."

Auch ist sie nützlich als Schwemmlandbefestiger und als Frühblüher (März/April) ist sie eine Bienenweide.

 

Scharbockskraut
Scharbockskraut

2. April 2013 NSG "Biedensand":

 

Der Frühling ist wirklich angekommen. Typische Frühblüher läuten die wärmere Jahreszeit ein. Am Rande des Auenwaldes, stark von der Sonne beschienen, wachsen - gleich einem blauen Teppich - Hunderte Zweiblättrige Blausterne. Unweit summt eine Hummel am Märzveilchen und dicht daneben leuchtete es so gelb, wie nur die Sonne gemalt werden kann: das Scharbockskraut.

Und noch ein Beweis, über den ich mich besonders freue: Ein Zugvogel - das seltene Blaukehlchen ist in den Schilfgürtel am Altrhein zurückgekehrt. Und auch die Rabenkrähe schleppt Nistmaterial.

30. März 2013: Rand der Weschnitzinsel:

 

Herr Storch hat seine Frau Störchin wieder. Auch das 2. Nistrad ist mit einem Storchenpaar bestzt. Und nun kommen noch weitere Störche, die leer ausgehen. Den beiden Neuankömmlinge wird durch heftiges Klappern klar gemacht: Dieser Horst ist besetzt! Mehrfach versuchen sie auf dem Horst zu landen, aber die "Horstbesitzer" klappern um so heftiger. Die Neuen wagen keinen neuen Angriff und fliegen weiter. "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!" Das gilt also auch für Störche.

Kurzvideo - klappernde Störche

 

(Das Kurzvideo herunterladen und öffnen! Garantiert virenfrei!)

Störche.mp4
MP3 Audio Datei 7.0 MB

Mitte März im Odenwald und im Ried:

 

Die Ornithologen haben festgestellt, dass viele Zugvögel, die bereits nach dem Norden geflogen waren, wieder zurückfliegen. Der Schnee und die Kälte im Norden Deutschlands und in Nordeuropa sind daran schuld. In diesem Artikel (Hier klicken!) sind besonders Kraniche, Kiebitze und Goldregenpfeifer benannt.

Heute konnte ich auf schneefreien Saatflächen selbst mehr als 50 Kiebitze sehen und das Balzflugspiel der Roten Milane (auch Zugvögel) bewundern. Leider nur vom Auto aus, anhalten war unmöglich.

Mitte März an einem Waldtümpel mitten im Odenwald


Selten, sehr selten geworden ist bei uns der Anblick einer Anzahl von Moorfröschen.  Obwohl die eine Hälfte des Tümpels noch eine Eisdecke hat, sitzen im Seggen-Dickicht die Frösche. Um sie herum die Laichballen. Es sind Männchen, die sich zu Laichgesellschaften und Rufchören versammelt haben. Ein "echter" blauer Moorfroschmann ist wohl nicht dabei.

Wikipedia erklärt: "Während des Höhepunktes der Paarungszeit kann die Haut der Männchen durch spektrale Reflexionen bläulich-violett bis intensiv himmelblau erscheinen – entweder nur an einigen Körperpartien wie um das Trommelfell und an den Flanken oder auch an der gesamten Oberseite einschließlich der Extremitäten. Damit besteht beim Moorfrosch ein saisonaler Geschlechtsdimorphismus hinsichtlich der Färbung, wie er bei europäischen Froschlurchen sonst kaum beobachtet wird. Welche Faktoren diese Umfärbung und ihre Intensität verursachen, ist nicht im Einzelnen geklärt. Umgebungsbedingungen wie die Region, das einzelne Biotop, die Witterung, der saisonale Fortschritt (Jahreszeit) oder auch die Bestandsdichte innerhalb der Laichgesellschaft scheinen eine Rolle zu spielen. Bei der Anwanderung in das Laichgewässer sind die Tiere in der Regel noch braun gefärbt. Erst mit zunehmenden Balzaktivitäten im Gewässer ist eine sukzessive stärker werdende Blauverfärbung bei den Männchen zu erkennen, die individuell meist nur wenige Tage andauert. Welche Funktion der Farbwechsel hat, ist ebenfalls nicht eindeutig bekannt. Es könnte sich um ein visuelles Signal gegenüber den Weibchen oder auch gegenüber konkurrierenden Männchen handeln."

 

Herr Storch wartet auf Frau Storch!
Herr Storch wartet auf Frau Storch!

Anfang März: am Rand des NSG "Weschnitzinsel"


Herr Storch schaut sehnsüchtig gen Himmel! Wo bleibt nur Frau Störchin?

 

aus Wikipedia: "Da der Zug der Weißstörche so berühmt ist, mag es überraschen, dass die meisten Störche keine Zugvögel sind. Sie bleiben in der Nähe ihrer Brutgebiete und ziehen außerhalb der Brutzeit relativ kleinräumig umher. Hingegen gehört der Weißstorch zu den ausgesprochenen Langstreckenziehern. Vertreter einiger nordeuropäischer Populationen legen jährlich 20.000 km zurück, um die afrikanischen Winterquartiere zu erreichen und wieder in die Brutgebiete zurückzukehren."

 

Die Weschnitzinsel ist Brutgebiet für bodenbrütende Vögel! Deshalb: Betreten zur Zeit verboten!

frischer Maulwurfshügel im kalten Januar
frischer Maulwurfshügel im kalten Januar

Ein frischer Maulwurfshügel im Schnee

 

Der Volksmung sagt: Wenn der Maulwurf frische Hügel wirft, dann gibt es keine große Kälte mehr. Ob das stimmt? Also - nichts gegen einen schönen Winter - aber ... Frühling wäre auch nicht übel!

 

Maulwurf (aus Wikipedia):

"Maulwürfe halten keinen Winterschlaf. Tiere, die in kühleren Regionen leben, ziehen sich während der Wintermonate in tiefere Erdschichten zurück oder legen einen Nahrungsvorrat an. So hortet der Europäische Maulwurf Regenwürmer in seinen Bauen. Dabei beißt er ihnen die vorderen Körpersegmente ab, damit sie nicht fliehen können, aber am Leben bleiben."

Waschbär-Spur - am Hardberg (Odenwald)
Waschbär-Spur - am Hardberg (Odenwald)

Winter am Hardberg

 

Heimlich ist der kleine Jäger, der nicht in unsere Wälder gehört: der Waschbär. Selbst Jäger sollen Glück haben, wenn sie mal einen der kleinen Räuber zu Gesicht bekommen. 1930 ist er in Hessen (Edersee) ausgesetzt worden und hat dann fast ganz Mitteleuropa besiedelt. Die Lebensumstände dieses posierlichen Tieres sind nicht umfassend erforscht, sodass man letztendlich auch nicht genau weiß, wie und ob er die einheimische Tierwelt und besonders die Vogelwelt schädigt.  

Da der Waschbär keinen Winterschlaf hält, kann man seine Spuren im Schnee erkennen.

Siehe auch:

- Wikipedia

- NABU

Ein Buschwindröschen erblühte Mitte Januar!
Ein Buschwindröschen erblühte Mitte Januar!

Mitte Januar: Nähe Waldnerturm

 

Da hat sich garantiert ein Buschwindröschen in der Zeit geirrt: Wikipedia bemerkt:

"Das Buschwindröschen wächst als vorsommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 11 bis 25 Zentimeter."

Und weiter kann man lesen:

"Zur Blütezeit zwischen März und April/Mai fehlen grundständige Blätter. Im oberen Stängeldrittel befinden sich in einem Quirl (Wirtel) angeordnet, drei deutlich gestielte, jeweils handförmig dreiteilige Hochblätter mit grob gesägten Abschnitten. Sie schützen die Blütenknospen und übernehmen so die Funktion des fehlenden Kelches. Erst nach der Blüte wird ein gestieltes Grundblatt ausgebildet.

Gewöhnlich entwickelt das Buschwindröschen nur eine Blüte (selten zwei) pro Pflanze."

Violetter Knorpelschichtpilz
Violetter Knorpelschichtpilz

Anfang Januar: Wanderung am Neckar

 

Pilzkenner sagen, dass Pilze vom Januar bis Dezember zu finden sind. Und wenn Sie oft in Wald und Flur unterwegs sind, bestätigen Sie bestimmt diese Aussage. Dank der Digitalfotografie kann man einen Pilzfund ablichten, um ihn zu Hause in Ruhe zu bestimmen. Und wie oft irrt man dann bei Wikipedia oder beim Googlen. Hier habe ich eine Internetseite (http://www.pilzfinder-solling.de) gefunden, wo Sie jahreszeitlich geordnet alle wichtigen Pilze vorfinden.

Ich habe hier den Violetter Knorpelschichtpilz entdeckt und konnte danach wichtige Fakten in der Wikipedia-Bibliothek nachlesen.


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