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Mehr als 250 Ausflugstipps für den Odenwald (mit Fotos und Erläuterungen) sind aufgelistet. Sie finden hier alle wichtigen Orte,

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Landschaften, Parks und Gärten des Odenwaldes und seiner näheren Umgebung. Hier finden Sie auch meinen kleinen Exkursionsführer 

und eine Sammlung der  Sagen des Odenwaldes. Schauen Sie doch mal rein - in den Odenwald!

Jeden Monat gibt es Geschichten und Geschichtchen, Wissenswertes, Ernsthaftes und Amüsantes aus dem Odenwald zu einem bestimmten Thema.

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Silberreiher im NSG "Biedensand"
Silberreiher im NSG "Biedensand"

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Zu den archivierten Beiträgen:

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Turmfalke vor dem Nest
Turmfalke vor dem Nest

Ende März: Spaziergang durch den Ort

 

Es lohnt sich, auch mal nach oben zu sehen, dann kann man vielleicht sogar einen Turmfalken sehen, der gar nicht scheu zu dem Menschen herabblickt.

 

 

 

 

 

 

Bildergalerie unten: Turmfalke mit typischem Rüttelflug

balzende Haubentaucher
balzende Haubentaucher

Mitte März: Wanderung durch das NSG "Biedensand"

 

Ein wunderschöner Vorfrühlingstag bringt die Natur in Schwung. Ein Pärchen Haubentaucher balzt beeindruckend; Märzveilchen, Gänseblümchen und Blausterne bringen die erste Farbe in das vorherrschende Gelb des Grases. Auf dem "Fretter Loch" finden sich die Kormorane zum Fischen ein. Überhaupt scheint sich diese Kolonie vom "Welschen Loch" hierher verlagert zu haben. Dann - um die Mittagszeit - flattert ein typischer Frühlingsbote: das Birken-Jungfernkind. 

Zitronenfalter, männl.
Zitronenfalter, männl.

6. März 2012: Lorscher Wald


Es wird Frühling! Die Temperaturen kletterten um die Mittagszeit auf 12-13° C und dann flatterten sie: zwei Zitronenfalter (männl.) und ein Großer Fuchs.

Haareis oder Eiswolle
Haareis oder Eiswolle

Ende Januar: Wanderung zum Hildegeresbrunnen

 

Kennen Sie Haareis?

"Haareis, manchmal auch Eiswolle genannt, besteht aus feinen Eisnadeln, die sich bei geeigneten Bedingungen auf morschem und feuchtem Totholz bilden können. Anders als Hydrometeore (zum Beispiel Raureifkristalle) entsteht Haareis aus dem im Holz enthaltenen Wasser, nicht aus Luftfeuchtigkeit.

Ähnlich aussehende und häufig nicht genau unterschiedene Phänomene sind Bandeis (engl. ice ribbons, ice flowers) an Pflanzenstängeln und Kammeis (engl. needle ice) am Boden, die beide jedoch anders gebildet werden. Wissenschaftlich ist die Entstehung des nur selten zu beobachtenden Haareises noch wenig erforscht ..."

 

Weiterlesen bei Wikipedia!

 

Der Eisvogel auf seinem Ansitz
Der Eisvogel auf seinem Ansitz

Mitte Januar: Marbacher Stausee

 

Nach einer sehr langen milden Wetterperiode gab es den ersten mäßigen Nachtfrost. Die Sonne lockte die ersten Angler an den See. 4 Grau- und 2 Silberreiher haben am Stausee ihr Winterdomizil gefunden. Und dann - ganz plötzlich - schwirrte ein Eisvogel übers Wasser und setzte sich auf einem Zweig über dem Wasser. Dann folgten nacheinander noch drei weitere Vögel und verschwanden im Gebüsch. Mehr zu diesem faszinierenden Vogel? Hier bei Wikipedia!

 

Ausschnitt aus der Tafel am Steinböhl
Ausschnitt aus der Tafel am Steinböhl

Mitte Dezember: Am Feldrand gesehen

 

So manche Tafel in der Natur angebracht, verunstaltet eher die Landschaft, als dass sie etwas Wichtiges vermittelt. Die Tafeln des Naturkundlichen Wanderweges, die in der Gemarkung der Großgemeinde Mörlenbach aufgestellt sind, bieten dagegen sehr viel Wissenswertes. Hier ein Beispiel aus der Geschichte des Ackerbaus:

 

„Eisen verändert den Ackerbau

..................................................

 

Etwa zurzeit von Christi Geburt begann der Pflug aus Eisen das Bild der Landschaft zu formen. Dies war der sogenannte Beetpflug, der die Scholle immer in die gleiche Richtung warf, und zwar zur Mitte des Ackers hin.

Um nicht so oft wenden zu müssen, wurden immer längere Äcker angelegt, die sich im Laufe der Zeit hin aufwölbten ("Wölbäcker"). Diese Pflügetechnik beugte der Erosion vor, lieferte in feuchten Jahren gute Ernten in der trockeneren Mitte und in trockenen Jahren gute Ernten an den feuchten Rändern des Ackers. Stellenweise sind ehemalige Wölbäcker noch heute zu erkennen.“

 

Anm.: Dieser Text steht auf der Schautafel am Steinböhl (Naturkundlicher Wanderweg der Gemeinde Mörlenbach - siehe Bild oben)                                               

 

"Blutende" Fichte
"Blutende" Fichte

Anfang Dezember: am Waldweg gesehen

 

Bernstein - das "Gold" der Ostsee war schon in der Steinzeit, in der Römer- und in der Germanenzeit ein Schmuckstein und ein sehr wichtiges Handelsobjekt. Auch heute kommt die Schmuck-Industrie ohne Bernstein nicht aus. Besonders begehrt, sehr selten und deshalb auch sehr teuer ist Bernstein mit eingeschlossenen Insekten. Wie diese Insekten in den Bernstein kommen, kann man auch heute noch beobachten, denn das, was vor Millionen Jahren geschah, geschieht auch heute noch: Man braucht dazu einen "blutenden" Baum, Insekten, die vom Harz angelockt werden, die jetzt am Harz kleben bleiben und von ihm für die "Ewigkeit" konserviert werden.

 

Wasseramsel
Wasseramsel

Mitte November: Erbach/Odenwald

 

Man sieht sie nicht häufig und noch dazu mitten in der Stadt: die Wasseramsel. Die Mümling, die mitten durch Erbach fließt, bietet diesem Vogel - es ist einer der wenigen Singvögel, die schwimmen und tauchen können - mit dem klaren sauberen Wassern ideale Lebensbedingungen. Auch Brutplätze findet die Wasseramsel hier. 

 

Auch Anfang Oktober waren die Hornissen noch sehr aktiv!
Auch Anfang Oktober waren die Hornissen noch sehr aktiv!

Am 1. August ist mir zuerst dieser alte, morsche und hohle Baum aufgefallen, indem die Hornissen ihren Staat gegründet haben. Innerhalb eines Monats ist der Bau mächtig gewachsen. (Siehe Bilder!)


Bei Wikipedia gelesen:

„Ein Hornissenvolk wächst bis zu einer Größe von 400 bis 700 Tieren an. Im Herbst – auf dem Höhepunkt der Volksentwicklung – schlüpfen junge Königinnen und Männchen (Drohnen). Die Drohnen entstehen aus nicht befruchteten Eiern, haben also nur einen Satz Chromosomen. Die Drohnen kämpfen anschließend untereinander, um die Königinnen zu befruchten. Allein die begatteten jungen Königinnen überwintern. Der Rest des Volkes stirbt spätestens beim ersten Nachtfrost. Das alte Nest wird im nächsten Jahr nicht wieder besiedelt.“


Dann werde ich wohl noch einige Male zu diesem einsamen hohlen Baum abseits der Waldwege wandern, um das Ende dieses Hornissen-Staates zu erleben.

 

Bilder darunter:

Links: 1.  August - Hochbetrieb am Bau

Mitte: 15. August - Der Bau ist gewachsen und hat jetzt zwei Ein- bzw. Ausgänge

3. Bild rechts: 26. August - Das Hornissennest ist jetzt fast doppelt so groß und der Bau besitzt 3 Ein- bzw. Ausgänge

4. Bild rechts: 11. Sept. - Der Bau ist kaum noch gewachsen. Es herrscht "Hochbetrieb" ! Man kann mindestens 5 Ein- bzw. Ausgänge erkennen.

Ohne Bilder:

23. Sept. - Trotz der kühlen 15° C herrscht eifriges "Kommen und Gehen" in dem Hornissenstaat. Größer ist der Bau nicht geworden.

4. Okt. - Das Termometer zeigt 26° C im Schatten an. Am Bau ist immer noch Hochbetrieb, aber größer geworden ist das Hornissennest nicht.

 

Ende Oktober: Der Bau ist stark beschädigt, aber noch fliegen einige Hornissen. (Lufttemperatur zwischen 9 und 14° C.) Es ist nicht auszumachen, ob der Specht den Bau aufgehackt hat oder ob es Menschenhand war. (Siehe 5. Bild rechts.)

 

Anfang November: Die warmen Tage lassen den Hornissenstaat weiter existieren. Obwohl es am Vormittag mit 9° C relativ kühl ist, fliegen noch einige Tiere. Manche sind richtig tuttelig und finden erst beim 3. Anflug das Eingangsloch. Der obere Teil des Nestes erscheint noch kaputter. Dorthin fliegen auch keine Hornissen mehr.

 

Ende November: In den letzten Tagen gab es Nachtfröste bis -4°C. Der Frost hat nun endgültig den Hornissenstaat aufgelöst. Erstaunlich, wie lange diese großen Insekten noch geflogen sind. Nun gut, wir haben auch einen außergewöhnlichen November. Der Bau ist nun fast vollständig aufgehackt. 

 

Der Odenwald beginnt sich mit Herbstfarben zu schmücken!
Der Odenwald beginnt sich mit Herbstfarben zu schmücken!

1. Oktober 2011: ein sonniges Wochenende im Altweibersommer

 

Es soll wohl nach Meinung der Meteorologen das letzte sonnenreiche und hochsommerlich warme Wochenende sein. Nun - warten wir es ab. Der Odenwald hat in den letzten Tagen sich bereits herbstlich geschmückt. Auch immer weniger Blumen und Insekten zeigen den doch nahen Herbst an. Eine verspätete Wiesenmargerite, eine kleine Glockenblume und ein Enzian, das Tausendgüldenkraut sind mit die letzten Blumen, die von Insekten angeflogen werden. Auch die Schmetterlinge sind rar geworden. Ein Admiral flattert so schnell vorbei, dass ihn meine Kamera nicht mehr erfassen kann. Dafür bleibt ein Kleiner Feuerfalter, der zu den Bläulingen gehört, fotogen auf dem Boden sitzen. Ein Kleiner Fuchs holt sich den Nektar von einer Braunelle und gestattet mir dadurch noch einige schöne Aufnahmen von diesem Edelfalter.

 


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