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Mehr als 250 Ausflugstipps für den Odenwald (mit Fotos und Erläuterungen) sind aufgelistet. Sie finden hier alle wichtigen Orte,

 Burgen und Schlösser,  

Landschaften, Parks und Gärten des Odenwaldes und seiner näheren Umgebung. Hier finden Sie auch meinen kleinen Exkursionsführer 

und eine Sammlung der  Sagen des Odenwaldes. Schauen Sie doch mal rein - in den Odenwald!

Jeden Monat gibt es Geschichten und Geschichtchen, Wissenswertes, Ernsthaftes und Amüsantes aus dem Odenwald zu einem bestimmten Thema.

Schauen Sie mal rein in meine Kalenderblätter!

 

Juli-Kalenderblatt:

 

Geschichten vom Menschen

Bauernregeln -

ein uraltes Kulturgut:

 

  Januar bis März

  April bis Juni 

  Juli bis September

  Oktober bis Dezember

Pollenflug-Vorhersage für den Ort Ihrer Wahl!

Beobachtungskalender - Was könnte man in dem jeweiligen Monat beobachten?

Kormorane im NSG "Biedensand"
Kormorane im NSG "Biedensand"

(Um ein Bild zu vergrößern, klicken Sie drauf!)

 

Im Januar:

- Der Eisvogel, der bei uns (fast immer) überwintert, kann an klaren, langsam fließenden oder stehenden Gewässern beobachtet werden. (gesehen z. B. an der Weschnitz – Trautmannsklingen sowie Fischteiche in Rimbach – Hoppershof; NSG "Biedensand" und Marbacher Stausee)

Unsere eisfreien Flüsse, Teiche und Seen bieten nordischen Vögeln ein Winterquartier.

Im Schnee oder im aufgeweichten Boden lassen sich besonders gut die Trittbilder und die Fährten des jeweiligen Tieres bestimmen.

Im Februar:

- Rotmilane und Graugänse kehren zurück. Kolkrabe und Waldkauz beginnen mit der Brut. Je nach Witterung rastende oder durchziehende Bläß- und Saatgänse.

 

Im März:

- Die Balz der Spechte und der Hohltauben beginnt. Mit Glück können wir die Rückkehr der Kraniche beobachten. Auf Feldern, Wiesen und Ödland legen die Kiebitze Rast ein. Der unter strengem Schutz stehende Wanderfalke kehrt zurück.

- Die Lurchwanderung beginnt. Für Moor- und Grasfrösche beginnt die Laichzeit.

- Die ersten Schmetterlinge verkünden an warmen Tagen den Frühling: z. B. Zitronenfalter, Aurorafalter, Großer Fuchs, Landkärtchen, Kleiner Perlmutterfalter, Laubfalter, Mauerfuchs, Frühlingsscheckenfalter

 

Im April:

- Weißstorch, Rauchschwalbe und Nachtigall kommen zurück. Es ist Brutzeit für Graugänse und Kraniche. Durchzug vieler Entenarten, die im Norden brüten.

- Laichzeit für Frösche und Kröten.

 

Im Mai:

- Kuckuck, Rohrsänger, Sperbergrasmücke, Neuntöter, Pirol und Mauersegler kommen zurück. Unsere Singvögel sind besonders aktiv und erfreuen uns mit ihrem Gesang.

- Frösche, Kröten und Unken geben ihre nächtlichen „Konzerte“.

 

Im Juni:

- Haubentaucher, Höckerschwäne, Grünlandvögel der Auen (z.B. auch der Kiebitz u. die Bekassine) brüten. Ein Besuch des NSG „Weschnitzinsel“ könnte sich lohnen.

- Auf den Gewässern und Feuchtgebieten bieten sich (mit viel Glück) Beobachtungen der seltenen Knäk- und Krickenten an.

- Teiche und Tümpel sind die Kinderstuben der Kaulquappen

 

Im Juli:

- Es ist die Zeit der Kinderstuben in der Vogelwelt. So kann man den Weißstorch (NSG „Weschnitz“) oder die Haubentaucher (auf vielen Gewässern in Südhessen und in Nordbaden) bei ihrer Jungenaufzucht beobachten.

- Junge Frösche und Kröten verlassen ihre Geburtsgewässer.

- Der Hochsommer ist die hohe Zeit der Schmetterlinge und der Libellen.

 

Im August:

- Unsere Singvögel brüten in der Regel 2-mal im Jahr, manche sogar 3-mal. So wird man auch Anfang August noch nicht flügge Jungvögel sehen können.

- Auf den Gewässern können Haubentaucher und Reiherenten mit ihren Jungen beobachtet werden. Nordische Watvögel ziehen durch, ebenso Krick- und Löffelenten.

- Die Weißstörche sammeln sich und ziehen ab.

(Ende August 2009, NSG „Biedensand“, Niedrigwasser: Es war ein unvergessliches Erlebnis! Am frühen Vormittag am „Welschen Loch“ – Gruppen (6 bis 8 Störche) starteten und „schraubten“ sich in die Höhe. Dann flogen sie in Formation Richtung Südost. Innerhalb einer halben Stunde konnte man mindestens 60 Störche davonziehen sehen.)

 

Hier eine besondere Storchenseite!

 

Im September:

- Schwalben, Mauersegler, Wespenbussarde und Rohrweihen ziehen weg. Mit Glück kann man den Schwarzstorch beobachten. (Er ist auch im NSG „Biedensand“ gesichtet worden!)

- Durchzügler aus dem Norden: Rohr- und Wiesenweihen, Fischadler und Wanderfalken

- Der Laubfrosch „ruft“ an warmen Tagen. („krächzend“ oder „knarzend“ – der sogenannter Herbstgesang)

- Einige Schmetterlinge sind auch im Herbst noch aktiv (2. oder sogar 3. Generation): z. B. Schwalbenschwanz, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Admiral, Kaisermantel, Landkärtchen, Brauner Waldvogel, Laubfalter, Mauerfuchs, Heufalter 

 

Im Oktober/ November:

- Kraniche sammeln sich und ziehen meist in 2-3 größeren Wellen auch über Südhessen/Nordbaden Richtung Süden. Starker Durchzug von Kibitzen und Brachvögeln. (Besuch des NSG „Weschnitzinsel“ kann sich lohnen.)

- Auch Stare, Lerchen, Finken, Sperber und Kornweihe ziehen durch. Der Seeadler ist als Wintergast an großen stehenden Gewässern ein Stand- oder Strichvogel. (Im NSG „Biedensand“ wurden schon im Herbst Fisch- und Seeadler als Durchzügler gesichtet.)

- Lurche suchen ihr Winterquartier auf. 

 

Im Dezember:

- In den Städten und Dörfern bilden sich jetzt Vogel-Gemeinschaften der Körnerfresser.

- Etliche große Watvögel (Graureiher, Silberreiher, Seidenreiher und auch Weißstörche) verbleiben als Strichvögel in Südhessen/Nordbaden.  

 


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