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Übersicht über Großlibellen: Segellibellen (I)

Auf dieser Seite stelle ich Großlibellen, die im Odenwald und (oder) im Ried fliegen, vor. Die kurzen Erläuterungen auf diesen Seiten habe ich aus Wikipedia entnommen. Wenn Sie auf den Namen der Libelle klicken, gelangen Sie direkt zur entsprechenden Seite der Wikipedia-Bibliothek. Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern! 

5. Segellibellen (Libellulidae) Teil I

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Feuerlibelle, Männchen
Feuerlibelle, Männchen

Hauptflugzeit: Juni bis August

 

Vorkommen im Odenwald/Ried:  nicht häufig

 

"DieFeuerlibelle (Crocothemis erythraea) ist eine ursprünglich vor allem afrikanisch und mediterran verbreitete Libellenart aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae), die zu den Großlibellen (Anisoptera) gehören. Die reifen Männchen der Feuerlibelle sind signalrot, wobei die Intensität der Rotfärbung offenbar mit der Umgebungstemperatur zusammenhängt. So wirken mitteleuropäische Tiere manchmal bräunlich-rot, anders als in den Mittelmeerländern. Die Weibchen sind ockerfarben bis hellbraun; sie weisen außerdem einen auffälligen hellen Dorsalstrich zwischen den Flügelansätzen auf. Feuerlibellen werden in der Regel zwischen 40 und 45 Millimetern lang. Sie erreichen Flügelspannweiten von 65 bis 70 Millimetern. Bei beiden Geschlechtern befindet sich auf der Basis der Hinterflügel ein deutlicher gelb-oranger Fleck, auf der Basis der Vorderflügel ein kleinerer. Das Pterostigma (Flügelmal) ist gelblich bis braun.

Man kann Feuerlibellen aufgrund der Färbung mit roten Heidelibellen-Arten (Sympetrum spp.) verwechseln, insbesondere mit der Blutroten Heidelibelle. Allerdings unterscheiden sie sich von diesen durch ihren flacheren Hinterleib und ihren relativ großen Körper. Außerdem sind bei den Männchen selbst die Beine rot."

 

Bevorzugter Lebensraum: sommerwarme Stillgewässer mit klarem Wasser,

                                            Baggerseen, Kiesteiche

 

Erste Beobachtung:  23.6.2012 (Niederwaldsee)

                                 19.6.2013 (Waldsee bei Viernheim)

                                 20.5.2014 (NSG "Biedensand")

                                 5.7.2015 (Waldsee bei Viernheim)

                                 23.6.2016 (Froschkanzelsee bei Lorsch)

                                 12.6.2017 (Froschkanzelsee bei Lorsch)

                                 7.6.2018 (Waldsee bei Viernheim)

Letzte Beobachtung:  13.8.2012 (Niederwaldsee)

                                   5.8.2013 (Waldsee bei Viernheim)

                                   31.7.2014 (Waldsee bei Viernheim)

                                   9.8.2015 (Waldsee bei Viernheim

                                   26.7.2016 (Froschkanzelsee bei Lorsch) 

                                   21.8.2017 (Waldsee bei Viernheim)

Hauptflugzeit: Mai bis Juli

 

Vorkommen im Odenwald/Ried:  sehr selten (vom Aussterben bedroht!)

 

"Die Zierliche Moosjungfer (Leucorrhinia caudalis) ist eine Libelle aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae) und wird in die Gattung der Moosjungfern (Leucorrhinia) eingeordnet.

Die Zierliche Moosjungfer erreicht eine Flügelspannweite von 6 bis 6,5 Zentimetern und eine Körperlänge von 30 Millimetern. An der Hinterflügelbasis befindet sich ein schwarzer Fleck. Das Flügelmal (Pterostigma) ist bei den Männchen von oben weiß und von unten dunkel, bei den Weibchen beidseitig dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Sowohl das Männchen als auch das Weibchen der Imagines haben die für Moosjungfern typische weiße Stirn, auch die oberen Hinterleibsanhänge sind weiß. Der Hinterleib (Abdomen) beider Geschlechter ist zum Ende hin keulenförmig verdickt. Sexualdimorphismen zeigt die Zierliche Moosjungfer in der Färbung des Hinterleibs: Der des Männchens ist schwarz und bekommt im Alter auf den Segmenten 3 bis 5 eine hellblaue Bereifung. Das Abdomen des Weibchens hat auf der Oberseite der Abdominalsegmente 2 bis 6 jeweils einen gelben Fleck, die blaue Bereifung fehlt. 

Früher wurde Leucorrhinia caudalis als typische Libellenart von Torfmooren, Torfstichen und Moränenseen beschrieben. Jedoch zeigten neuere Untersuchungen, dass es sich nicht um eine reine Moorlibelle handelt. Man findet diese Art auch an stehenden, vegetationsreichen Gewässern wie größeren Teichen, Weihern, Kiesgruben, Altarmen, Seebuchten und sonstigen Gewässern in den Auen großer Flüsse."

 

Bevorzugter Lebensraum: Gewässer mit üppiger Unterwasservegetation, meist in Verbindung mit Schwimmblattvegetation und Sträuchern (Weiden) und/oder Bäumen in der Nähe der Ufer.

 

Erste Beobachtung: 1.6.2014 (Waldsee bei Viernheim)

 

Letzte Beobachtung: 10.6.2014 (Waldsee bei Viernheim)

Dieses Foto habe ich Wikipedia entnommen. Das Bild ist Eigentum von Andreas Eichler. Es darf unter Namensnennung des Fotografen und des Links verwendet werden.

 

 

 

Text zum Bild:

Zierliche Moosjungfer - Leucorrhinia caudalis, Männchen. Aufgenommen in Mannheim am Karlsternweiher im Käfertaler Wald, Baden-Württemberg, Deutschland. (2013)

 

Link siehe darunter:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2013.06.07.-12-Karlsternweiher_im_Kaefertaler_Wald-Mannheim-Zierliche_Moosjungfer-Maennchen.jpg?uselang=de

Kleine Moosjungfer, Männchen
Kleine Moosjungfer, Männchen

Hauptflugzeit: Mai bis Juli

 

Vorkommen im Odenwald/Ried:  sehr selten

 

 Libelle des Jahres 2014

 

"Die Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) ist eine Libelle und gehört zu den Segellibellen (Libellulidae) und wird in die Gattung der Moosjungfern (Leucorrhinia) eingeordnet. Die Kleine Moosjungfer erreicht eine Flügelspannweite von fünf bis sechs Zentimetern bei einer Körpergröße von drei bis vier Zentimetern. Die Tiere weisen farbige Dorsalflecken auf schwarzem Untergrund auf, die bei dieser Art relativ klein sind und kaum über die Hälfte des jeweiligen Segmentes hinausreichen. Reife Männchen sind blutrot und schwarz gefärbt. Die vorderen der roten Flecken am Hinterleib verdüstern sich bei älteren Exemplaren allmählich. Bei den Weibchen sind die Dorsalflecken normalerweise alle weiß-gelb gefärbt – es gibt unter ihnen aber auch eine sogenannte homoeochrome oder androchrome, also männchenähnliche Färbungsvariante. Die hellen Partien sind dann, abgesehen vom letzten Hinterleibsfleck am 7. Abdominalsegment, rötlich gezeichnet.

Die Flügelmale sind schwarz. Das Analfeld der hinteren Flügel ist gerundet und das Discoidalfeld im Vorderflügel zum Flügelrand hin ist stark erweitert. Am Ansatz der Flügel zeigt sich ein schwarzer Schatten, der bei den Vorderflügeln auch fehlen kann."

 

Bevorzugter Lebensraum: torfmoosreiche Gewässer in Mittelgebirgslagen

 

Erste Beobachtung:    26.5.2012 (Olfener Moor)

                                   28.5.2013 (Olfener Moor)

                                   21.5.2014 (Olfener Moor)

                                   3.6.2015 (Olfener Moor)

                                   7.7.2016 (Olfener Moor)

                                   31.5.2018 (Waldtümpel im Mossautal)

Letzte Beobachtung:  4.7.2012 (Olfener Moor)

                                   24.7.2013 (Olfener Moor)

                                   8.6.2014 (Olfener Moor)

                                   30.6.2015 (Olfener Moor)

                                   7.7.2016 (Olfener Moor)

                                  

Plattbauch, Männchen
Plattbauch, Männchen

Hauptflugzeit: April bis August 

 

Vorkommen im Odenwald/Ried:  recht häufig

 

"Der Plattbauch (Libellula depressa) ist eine Libellenart aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae) mit einem auffällig breiten, abgeflachten, etwas plump wirkenden Körper. Reife Männchen und Weibchen sind unterschiedlich gefärbt. Die Art ist ein Pionierbesiedler vegetationsarmer, besonnter Tümpel mit lehmigen oder sandig-kiesigen Ufern. Die Libellen erreichen eine Körperlänge von 40 bis 45 Millimetern bei einer Spannweite von 70 bis 80 Millimetern. Die Flügel sind durchsichtig, nur die Basis ist dunkel gefärbt. Bei den Vorderflügeln durch einen schmalen, länglichen Fleck, bei den Hinterflügeln durch ein großflächigeres Dreieck. Der Hinterleib (Abdomen) ist sechs bis acht Millimeter breit, stark abgeflacht und verjüngt sich erst hinter der Hälfte. Bei den Männchen ist er wachsartig hellblau gefärbt, und hat bei jungen Tieren seitlich gelbliche Flecken, die später verblassen. Die Weibchen haben einen zunächst gelbbraunen, später oliv- und zuletzt dunkelbraunen Hinterleib, bei dem auf den Seiten deutliche gelbe Flecken zu sehen sind, die im Alter nicht verblassen. Der restliche Körper ist überwiegend dunkelbraun gefärbt."

 

Bevorzugter Lebensraum: Pionier, vor allem flache Gewässer mit 

                                             schwankendem Wasserstand, flache Tümpel,

                                             Kies-, Sand- und Tongruben, Gartenteiche

 

Erste Beobachtung:  30.7.2012 (Naturschutztümpel an B 460 bei Kirschhausen)

                                  9.5.2013 (Gartenteich in Rimbach/Odenwald)

                                  20.5.2014 (NSG "Biedensand")

                                  4.6.2015 (Marbach-Stausee)

                                  15.7.2015  (Eutersee)

                                  18.5.2016 (Bruchsee bei HP)

                                  10.5,2017 (Froschkanzelsee bei Lorsch)

                                  7.5.2018 (Waldsee bei Viernheim)

Letzte Beobachtung:  13.8.2012 (Naturschutztümpel an B460 bei Kirschhausen)

                                   1.8.2013 (Froschkanzelsee bei Lorsch)

                                   11.7.2014 (Olfener Moor)

                                   15.7.2015 (Eutersee)

                                   20.6.2016 (Marbach-Stausee)

                                    4.7.2017 (NSG "Biedensand")

Spitzenfleck, Weibchen
Spitzenfleck, Weibchen

Hauptflugzeit:  Mai bis Juli 

 

Vorkommen im Odenwald/Ried: sehr selten (nur im Ried)

 

Der Spitzenfleck (Libellula fulva) ist eine Libellenart aus der Familie der Segellibellen (Libellulidae) und gehört damit zu den Großlibellen (Anisoptera). Beim Spitzenfleck handelt es sich um eine Libelle mittlerer Größe mit vorwiegend mitteleuropäischem Verbreitungsgebiet, die für Deutschland in der Roten Liste gefährdeter Tierarten als stark gefährdet eingestuft ist.Der Spitzenfleck erreicht Flügelspannweiten von 7,5 bis 8 Zentimetern und gehört damit zu den mittelgroßen Libellen Mitteleuropas. Namensgebend ist das eingefärbte Flügelende (Apex) der Weibchen, welches hingegen bei den Männchen manchmal weniger deutlich zu finden ist. Am Ansatz der Hinterflügel beider Geschlechter befindet sich je ein dreieckiger, schwarz-brauner Basalfleck.Wie auch der Plattbauch (Libellula depressa) weist der Spitzenfleck einen Sexualdimorphismus bezüglich der Körperfärbung auf. Junge Weibchen besitzen einen leuchtend orangefarbenen Körper, dessen Hinterleib (Abdomen) dorsal schwarze, zum Brustkorb (Thorax) hin sich verjüngende Dreiecke aufweist. Mit zunehmendem Alter verändert sich die Körperfärbung zu einem dunkleren Braun-Orange mit vergleichbaren, aber etwas ausgeprägteren Dreiecken oben auf dem Abdomen. Im Gegensatz zum Weibchen besitzt das ausgefärbte Männchen ein deutlich blau bereiftes Abdomen bei ansonsten ebenfalls brauner Körperfärbung. Die letzten drei Segmente des Abdomens sind schwarz-braun gefärbt. Juvenile Männchen ähneln dagegen noch den braun-orangen Weibchen.

 

Bevorzugter Lebensraum:  große, klare, vegetationsreiche Stillgewässer

                                              mit guter Besonnung

 

Erste Beobachtung:   11.6.2013 (Bruchsee bei Heppenheim)

                                  23.5.2014 (Froschkanzelsee bei Lorsch)

                                  5.5.2015 (Bruchsee bei Heppenheim)

                                  18.5.2016 (Bruchsee bei Heppenheim)

                                  22.5.2017 (Niederwaldsee bei Rodau)

                                  9.5.2018 (Froschkanzelsee bei Lorsch)

Letzte Beobachtung: 11.6.2013 (Bruchsee bei Heppenheim)

                                   25.7.2014 (Froschkanzelsee bei Lorsch)

                                   17.7.2015 (Froschkanzelsee bei Lorsch)

                                   19.7.2016 (Niederwaldsee bei Rodau)

                                   22.6.2017 ((Niederwaldsee bei Rodau)

Vierfleck
Vierfleck

Hauptflugzeit:  Mai bis Juli 

 

Vorkommen im Odenwald/Ried: häufig

 

"Der Vierfleck (Libellula quadrimaculata) zählt zu den Großlibellen und erreicht eine Körperlänge von 4 bis 4,5 Zentimetern bei Flügelspannweiten zwischen 7 und 8,5 Zentimetern. Jeder der vier Flügel hat einen auffälligen dunklen Fleck im Bereich der markanten Querader (Nodus), wonach die Art sowohl ihren wissenschaftlichen als auch ihren Trivialnamen erhielt. Bekannt ist diese Libelle auch für ihre Massenwanderungen in Schwärmen von beeindruckenden Ausmaßen. Der Gesamtbestand gilt als nicht bedroht. Der erwachsene Vierfleck (Imago; pl. Imagines) erreicht Körperlängen zwischen 41 und 45 Millimetern, wovon 25 bis 30 Millimeter auf das Abdomen entfallen. Es existiert kein ausgeprägter Sexualdimorphismus; Weibchen und Männchen sehen also annähernd gleich aus.

Das Tier hat ein gelbliches Gesicht, das nach oben durch eine schwarze Linie zwischen den Fühlern begrenzt wird, und einen mattbraunen Thorax, der stark mit Härchen bewachsen ist. Die ersten sechs Segmente des Abdomens sind bräunlich und insbesondere bei jüngeren Exemplaren leicht durchschimmernd, so dass ein der Thermoregulation dienendes Luftsacksystem sichtbar ist. Die Segmente sieben bis zehn sind schwarz und weisen seitlich jeweils einen gelben Strich auf. Die Beine sind schwarz gefärbt."

 

Bevorzugter Lebensraum:  leicht saure Weiher und Teiche, Moore

 

Erste Beobachtung:   26.5.2012 (Olfener Moor)

                                  19.5.2013 (Olfener Moor)

                                  21.5.2014 (Olfener Moor)

                                  11.5.2015 (Olfener Moor)

                                  22.5.2016 (Olfener Moor)

                                  17.5.2017 (Olfener Moor)

                                  7.5.2018 (Waldsee bei Viernheim)

Letzte Beobachtung: 26.7.2012 (Olfener Moor)

                                   11.8.2013 (Olfener Moor)

                                   23.7.2014 (Olfener Moor)

                                   30.6.2015 (Olfener Moor) 

                                   10.7.2016 (Marbach-Stausee)

                                    22.6.2017 (Waldsee bei Viernheim)

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