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Übersicht über Kleinlibellen: Prachtlibellen

Auf dieser Seite stelle ich Kleinlibellen, die im Odenwald und (oder) im Ried fliegen, vor. Die kurzen Erläuterungen auf diesen Seiten habe ich aus Wikipedia entnommen. Wenn Sie auf den Namen der Libelle klicken, gelangen Sie direkt zur entsprechenden Seite der Wikipedia-Bibliothek. Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern! 

1. Prachtlibellen (Calopterygidae)

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Gebänderte Prachtlibelle, Männchen
Gebänderte Prachtlibelle, Männchen

Hauptflugzeit: Mai bis August

 

Vorkommen im Odenwald/Ried: teils häufig

 

"Die Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens) ist eine Libellenart aus der Familie der Prachtlibellen (Calopterygidae). Sie bewohnt langsam fließende Bäche, kleinere Flüsse und krautreiche Kanäle, die nicht zu sehr verschmutzt sind sowie ausreichend besonnt werden.

Die fertig entwickelten Tiere (Imagines) der Gebänderten Prachtlibelle erreichen eine Flügelspannweite von 6,5 bis 7 Zentimetern und eine Körperlänge von etwa 5 Zentimetern. Sie gehören damit zu den größten mitteleuropäischen Kleinlibellen (Zygoptera). Männchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich: Die Männchen haben einen schillernd dunkel-blaugrün gefärbten Körper, und die grünlich getönten, durchscheinenden Flügel weisen je eine breite schwarzblaue Binde auf, die sowohl die Flügelbasis als auch deren Spitze auslässt. Ein Flügelmal (Pterostigma) fehlt ihnen. Außerdem sind die drei hintersten Segmente des Abdomens unterseits weiß („weißes Schlusslicht“). Die weniger auffälligen Weibchen sind metallisch grün bis bronzefarben und weisen grünlich getönte Flügel (ohne Querbinden) mit ebenso grünlichen Adern auf. Im ausgefärbten Zustand haben sie zudem ein weißes, sogenanntes falsches Flügelmal an jeder Flügelspitze („falsch“, weil es im Gegensatz zum Pterostigma anderer Libellen von Adern durchzogen ist). Weibchen der Gebänderten Prachtlibelle, besonders frisch geschlüpfte, sind nicht immer ganz eindeutig von denen der Blauflügel-Prachtlibelle zu unterscheiden, die insgesamt etwas bräunlichere und auch geringfügig breitere Flügel besitzen."

 

Bevorzugter Lebensraum: Mittel- und Unterlauf von Fließgewässern, auch

                                             kleine Bäche und Wiesengräben, wichtig sind

                                             ausreichende Besonnung und üppige Vegetation

 

Erste Beobachtung:   28.5.2012 (Weschnitz bei Lorsch)

                                  18.6.2013 (Marbach-Stausee)

                                  19.5.2014 (Marbach-Stausee)

                                  28.6.2015 (Waldsee bei Viernheim)

                                  9.6.2016 (Winkelbach bei Rodau)

                                  19.6.2017 (Angelteiche Unterabtsteinach)

                                  7.6.2018 (Waldsee bei Viernheim)

Letzte Beobachtung:  14.9.2012 (Waldsee bei Viernheim)

                                   28.9.2013 (Euter-Talsperre)

                                   15.9.2014 (Rheinufer bei Lampertheim)

                                   6.7.2015 (Niederwaldsee bei Rodau)

                                   9.9.2016 (Weschnitz bei Lorsch)

                                   15.8.2017 (Winkelbach bei Rodau)

Blauflügel-Prachtlibelle, Männchen
Blauflügel-Prachtlibelle, Männchen

Hauptflugzeit: Mai bis August

 

Vorkommen im Odenwald/Ried: teils häufig

 

"Die Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo) ist eine Libellenart aus der Familie der Prachtlibellen (Calopterygidae) innerhalb der Kleinlibellen. Sie ist neben der Gebänderten Prachtlibelle (Calopteryx splendens) die einzige Art der Prachtlibellen in Mitteleuropa und fällt vor allem durch die namensgebenden blauen Flügel der Männchen auf. Die Imago der Blauflügel-Prachtlibelle erreicht eine Flügelspannweite von 6,5 bis 7 Zentimetern.Auffallend ist bei dieser Art vor allem die Flügelfärbung. So sind die Flügel der Männchen vollständig blaugrün und die der Weibchen durchscheinend bräunlich bis kupfern gefärbt. Wie bei allen Prachtlibellen sind sie sehr breit und besitzen keinen stielartigen Ansatz. Die Flügel sind außerdem durch ein dichtes Adernetz durchzogen und besitzen kein Flügelmal (Pterostigma), bei den Weibchen ist jedoch ein falsches Flügelmal vorhanden, bei dem eine dichtere Aderung vorliegt.Eine Verwechslungsgefahr besteht aufgrund der sehr deutlichen Färbung innerhalb des Verbreitungsgebietes nur mit der Gebänderten Prachtlibelle, die dieser Art auch in der Lebensweise sehr stark ähnelt. Bei dieser ist die blaue Färbung der Männchen allerdings nur auf einen Teil des Flügels beschränkt, die Basis ist zu etwa einem Drittel immer durchscheinend, und Teile der Flügelspitze sind im Regelfall auch farblos. Als weiteres Unterscheidungsmerkmal dient die Unterseite der letzten drei Hinterleibssegmente, die bei der Gebänderten Prachtlibelle gelblich-weiß und bei der Blauflügel-Prachtlibelle leuchtend rot sind. Der Körper und die Flügel der Weibchen der Gebänderten Prachtlibelle sind metallisch-grün statt bräunlich. Vor allem bei frisch gehäuteten und noch nicht ausgefärbten Libellenweibchen sowie bei Fotografien mit Blitzlicht besteht eine große Verwechslungsgefahr der Weibchen beider Arten."

 

Bevorzugter Lebensraum: bevorzugt höhere Lagen, Oberlauf von kleinen

                                          Bächen u. Flüssen (schnell fließend, schmal,

                                          schattig-kühl)

 

Erste Beobachtung:  29.5.2012 (Fischteiche Lingklingen bei Weiher)

                                  6.6.2013  (Euter-Talsperre)

                                  25.5.2014 (Waldtümpel bei Hiltersklingen)

                                  3.6.2015 (Olfener Moor)

                                  20.6.2016 (Marbach-Stausee)

                                  2.6.2017 (Waldsee bei Mörlenbach)

                                  28.5.2018 (Bad König - Seen im Kurpark)

Letzte Beobachtung: 8.9.2012 (Marbach-Stausee)

                                  5.9.2013 (Marbach-Stausee)

                                  20.7.2014 (Fischteiche Lingklingen Weiher)

                                  5.8.2015 (Fischteich Kreiswald bei Rimbach)

                                  16.8.2016 (Fischteich Kreiswald bei Rimbach)

                                  8.7.2017 (Waldsee im Mossautal) 

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